Ziel des Bildungswerkes des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Volkshochschulen ist die Förderung der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Hierzu werden eine Vielzahl von Seminaren, Workshops, Arbeitskreisen und Sprachkursen zu verschiedenen Themen, auch im interkulturellen Bereich - angeboten.
Integration durch Qualifikation - das ist das Ziel der Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung junger Migrantinnen und Migranten. Die Website bildet eine Plattform für Kontakte zwischen Schulen, Berufsbildungseinrichtungen und Unternehmen.
INA steht für Innovative Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in Stadtteilen mit überdurchschnittlich hohem Migrantenanteil. Zum Angebot gehören neben Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung auch die Begleitung des Jugendlichen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt.
Der Hamburger Jugendserver bietet Jugendlichen Informationen zu vielen Themen, unter anderem auch zu Schule und Ausbildung. Neben einer umfangreichen Adress- Datenbank werden aktuelle News und Veranstaltungen veröffentlicht. Darüber hinaus beinhaltet das Portal Link-Tipps,eine Pinnwand und eine Auflistung der im Infoladen des Jugendinformationszentrums erhältlichen Broschüren. Die Website soll Jugendlichen helfen, sich im Dschungel der Institutionen und Zuständigkeiten der Stadt Hamburg zurechtzufinden.
Auf der Website der Koordinierungsstelle für Weiterbildung und Beschäftigung e.V. kann man unter anderem das Dokument "Interkulturelle Kompetenz als Chance" herunterladen, eine Anleitung zur Entdeckung der beruflichen Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Förderung von Schüler/innen mit Migrationsgeschichte
Junge Vorbilder
"Junge Vorbilder" ist ein Mentoring-Projekt für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund der 9. bis 11. Klassen. Es richtet sich besonders an SchülerInnen, die nicht nur einen guten Haupt- oder Realschulabschluss anstreben, sondern auf eine weiterführende Schule bzw. in die Oberstufe wechseln und Abitur oder Fachabitur machen möchten.
START möchte Zuwandererkarrieren in Deutschland den Weg bereiten – als Ansporn zur Integration, als "Investition in Köpfe" und als positives Signal in unsere Gesellschaft hinein. Begabte und engagierte Schüler im Alter von 14- bis 18 Jahren erhalten auf ihrem Weg zum Abitur eine finanzielle und ideelle Förderung.
Interkulturelles Schülerseminar (IKS) der Uni Hamburg
Das Interkulturelle Schülerseminar (IKS) an der Universität Hamburg endete nach 10 Jahren erfolgreicher Projektlaufzeit am 31. Januar 2016. Die Inhalte dieses Internetauftritts werden ab sofort nicht mehr aktualisiert und beziehen sich auf die Projektjahre 2005 bis 2015. Viele IKS-Kooperationsschulen haben die laufenden IKS-Kurse sowie unsere Mentorinnen und Mentoren übernommen. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die ein schulbegleitendes Lernangebot suchen, und Studierende, die sich als Mentoren engagieren möchten, können sich z.B. an unseren langjährigen Projektpartner wenden. Eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler aus Internationalen Vorbereitungsklassen zu unterstützen, bietet außerdem das . Studierende können sich direkt für eine Mitarbeit .
Hamburger Netzwerk "Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte"
Der Zusammenschluss von Lehrkräften, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Referendarinnen und Referendaren sowie Lehramtsstudierenden mit Migrationshintergrund hat das Ziel, eigene Ideen zur interkulturellen Öffnung des Bildungssystems zu realisieren und Mitstreiter zu finden.
Das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation hat sich zum Ziel gesetzt, die konstruktive Austragung von Konflikten gesellschaftlich und in der Interaktion von Menschen zu fördern. Durch Aus- und Fortbildung werden verschiedenste Kompetenzen zur Bearbeitung von Konflikten vermittelt.
Zum Angebot der Jungen VHS gehören außerschulische Weiterbildungen für Jugendliche ab 13 Jahren, u.a. Trainings für Schulklassen und Jugendgruppen zum Thema "Zivilcourage, Konfliktfähigkeit und Gewaltprävention" und das Projekt "Peer Programm Verantwortung im interkulturellen Kontext" in Kooperation mit der Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung am Landesinstitut.
Dieses Schulprojekt bietet Fortbildungen und Beratung für Schüler und Lehrer zum "Globalen Lernen". Dahinter verbergen sich Veranstaltungen sowie Unterrichtsmaterialien zu Themen wie Dritte Welt Handel, Kinderarbeit, Migration, Globalisierung oder Kulturen anderer Länder.
Interkulturelle Beratung für Migrantinnen und Migranten und Flüchtlinge
Interkulturelle Begegnungsstätte IKB
Die Interkulturelle Begegnungsstätte leistet seit vielen Jahren mit Migrationsberatungen, Deutschkursen, Workshops und interkulturellen Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Integration und des gleichberechtigten Zusammenlebens von Menschen in Hamburg.
Der Verbund für Interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. setzt sich für die rechtliche, politische und soziale Gleichberechtigung von Migrantinnen und Migranten in Hamburg ein. Die Website bietet u.a. Informationen über Angebote zu Sozialberatung in verschiedenen Sprachen sowie Informationen über Deutschkurse. Weitere interkulturelle Angebote sind das Mentorenprojekt "Junge Vorbilder" für Jugendliche mit Migrationshintergrund, das Projekt "Eltern ins Boot - interkulturelle Elternarbeit" und die interkulturelle Beratungsstelle "i.bera" bei häuslicher Gewalt und Zwangsheirat.
Fluchtpunkt ist eine nichtstaatliche, unabhängige Hilfsstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche Nordelbien im Kirchenkreis Altona in Hamburg. Menschen, die diese Beratungsstelle aufsuchen, werden gegenüber Behörden und Gerichten unterstützt und ihnen bei der Formulierung von Anträgen und Klagen geholfen. Die Beratungsstelle ist offen für alle Flüchtlinge, gleich welchen Rechtsstatus, welche Nationalität oder Religion sie haben und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Die Beratung erfolgt in Deutsch, Englisch und Französisch. Für andere Sprachen werden DolmetscherInnen hinzugezogen.
Das Hamburg Welcome Center (HWC) steht als die zentrale Servicestelle für alle Fragen zu den Themen Einreise, Aufenthalt und Arbeitsmarktintegration sowohl Fachkräften als auch Unternehmen zur Seite.
Interkulturelle Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt und Zwangsheirat
Lale
LÂLE ist ein Beratungsangebot der Interkulturellen Begegnungsstätte in St. Pauli. Frauen, Männer und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die Opfer von angedrohter/vollzogener häuslicher Gewalt oder Zwangsheirat geworden sind, werden beraten, unterstützt und informiert.
I.bera - Interkulturelle Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat. Eine Beratungsstelle des Trägers Verikom (Verbund für Interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.).
Family Literacy ist ein Pilotprojekt zur Förderung der Schrift und Sprache von Eltern und Kindern mit Migrationshintergrund an acht Standorten in Hamburg. Es dient der Unterstützung des Schriftspracherwerbs bei Eltern und Kindern, d.h. dem Umgang mit Büchern, Buchstaben und Sprache.
Deutschkurse des Beratungsstelle für farsi-, russisch- und türkischsprechende Eltern auf der Basis schulischer Inhalte. Auf der Homepage der Beratungsstelle unter "Adressen für die Zusammenarbeit mit Eltern".
Das Beratungsfeld am Landesinstitut unterstützt mit Fortbildungsangeboten Eltern, die sich in schulischen Gremien ehrenamtlich engagieren. Das Angebotsspektrum bezieht sich auf die Mitwirkungsrechte von Eltern lt. Schulgesetz, aktuelle schulpolitische Themen und Hilfen für den Umgang mit Fragen der innerschulischen Kommunikation.
Dieser Leitfaden – entstanden im Rahmen des durch das Bundesministerium des Innern geförderten Projektes Menschen.Leben.Integration – richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Die Schritte einer Interkulturellen Öffnung werden in vier Phasen erläutert und verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse voranzubringen.
ElternAktiv ist ein Informations- und Beratungsangebot rund um das Thema Schule und Ausbildung, speziell für Eltern mit Migrationshintergrund. Sie erfahren alles Wichtige über das deutsche Bildungs- und Ausbildungssystem sowie über die zur Verfügung stehenden Beratungs- und Hilfsangebote. ElternAktiv unterstützt Sie dabei, Ihrer wichtigen Rolle bei der Berufswahl Ihres Kindes gerecht werden zu können.
Interkulturelle und im Bereich Schule tätige Stiftungen in Hamburg
Alfred-Töpfer-Stiftung
Diese Hamburger Stiftung hat mehrere Schwerpunktbereiche, die teilweise interkulturell angelegt sind. Der Schwerpunktbereich „In Menschen investieren“ ist von der Überzeugung getragen, dass der individuelle Beitrag des Einzelnen für das Gelingen des Gemeinwesens unerlässlich ist. Die Projekte im Schwerpunktbereich „WerteDialog“ werden der aktuellen Bedeutung von Werten in der europäischen Kultur nachgehen und den Dialog über Werte zwischen den Kulturen fördern. Gesellschaftliche Innovation zu stimulieren und zu fördern ist Anliegen der Projekte im Schwerpunktbereich „Gesellschaftliche Innovation“. In Verbundenheit mit dem Standort Hamburg möchte die Stiftung in ihrem Sonderbereich „Hamburger Momente“ einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und integrativen Urbanität der Stadt leisten.
Die BürgerStiftung Hamburg ist eine Stiftung von Hamburgern für Hamburger. Zur Zeit fördert die Stiftung in erster Linie Kinder- und Jugendprojekte in sozial benachteiligtem Umfeld.
Die Körber-Stiftung möchte mit ihren Projekten gesellschaftliche Zukunft mitgestalten. Sie möchte Räume schaffen, in denen Ideen und Beispiele gesellschaftlichen Handelns entwickelt, erprobt, präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Viele der Projekte sind interkulturell ausgerichtet.
START möchte Zuwandererkarrieren in Deutschland den Weg bereiten – als Ansporn zur Integration, als "Investition in Köpfe" und als positives Signal in unsere Gesellschaft hinein. Begabte und engagierte Schüler im Alter von 14- bis 18 Jahren erhalten auf ihrem Weg zum Abitur eine finanzielle und ideelle Förderung.
"Umdenken - Gemeinsam klüger werden!" Bildungsreisen im In- und Ausland und noch vieles mehr... Leitworte für die Theorie und Praxis sind geschlechterdemokratisch, interkulturell und zukunftsfähig.
"Wissen fördern - Kultur bereichern - Chancen eröffnen". Die ZEIT-Stiftung fördert innovative Schulkonzepte; alljährlich veranstaltet sie eine Summer School für jungen Führungsnachwuchs aus der ganzen Welt, der mit internationalen Experten Fragen von Global Governance debattiert und sie stärkt den Diskurs über die Entwicklungsmöglichkeiten Afrikas.
AFS, "American Field Service", ist eine weltweite gemeinnützige Organisation mit Büros in über 60 Ländern. Die Website bietet neben Informationen zum Schüleraustausch auch zahlreiche Downloads und Kontaktadressen für die ehrenamtliche Mitarbeit.
Das Deutsche Youth for Understanding Komitee e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und organisiert zusammen mit Partnerorganisationen in mehr als 40 Ländern weltweit langfristige Schüleraustauschprogramme.
Sie finden hier ein umfassendes Spektrum an Bildungsangeboten und Projektaktivitäten. Der Leitsatz „Weiterbildung ohne Grenzen“ ist nicht nur geografisch, sondern auch inhaltlich gemeint. Die Angebote reichen von der politischen Weiterbildung über die soziale Stadtteilentwicklung bis hin zu europäischen Austauschprojekten.
Ob Sie europäische Kooperationen, Austausche, Mobilitätsprojekte planen oder schon mitten drin stecken: Dock Europe zeigt Wege in der europäischen Projektentwicklung auf, unterstützt in der planerischen und sprachlichen Vorbereitung und optimiert begleitend bereits laufende Prozesse. Dazu wurden Fortbildungen und Workshops zu Europäischer Kooperation und Mobilität, Weiterbildungen in Europa, Sprach- und Kommunikationstrainings entwickelt, es werden aber auch Coachings und Moderationen in bereits laufenden Prozessen und Projekten angeboten.
Weitere interkulturell tätige Einrichtungen in Hamburg und Umgebung
Eine Welt Netzwerk Hamburg
Das Eine Welt Netzwerk Hamburg ist der Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg. Der gemeinnützige Verein wurde 1992 gegründet und zählt mittlerweile fast 100 Gruppen und Einzelpersonen zu seinen Mitgliedern. Die Mitgliedsgruppen des Hamburger Netzwerks treten für die gleichberechtigte Teilhabe aller an Technik, Nahrung, Wissen, Gesundheit und politischen Entscheidungen ein. Sie fordern ein faires und nachhaltiges Wirtschaften und setzen sich für den Abbau der weltweiten Ungleichheit zwischen Menschen und Staaten ein.
Der Integrationsbeirat wurde auf Beschluss des Hamburger Senats zum 1. Juli 2002 eingerichtet. Die Mitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus und werden vom Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) für die Dauer der Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft bestellt. Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram, Präses der BSG: "Wir wollen die Integration von Zuwanderern in allen Bereichen der Gesellschaft voran bringen und haben deshalb Wert darauf gelegt, bei der Berufung der Mitglieder ein breites Spektrum abzudecken."
Das Projekt "Eine Welt in der Schule" bietet Ihnen Hilfen und Anregungen für die Behandlung von "Eine Welt"- Themen im Unterricht. Im Internationalen Jahr des Kindes (1979) nahm das Projekt "Eine Welt in der Schule" seinen Anfang. Seither widmet es unser Projekt folgender Aufgabe: "...Wichtiges Ziel unserer Arbeit ist es, eine positive Einstellung gegenüber fremden Kulturen und Völkern bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern."
Das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. ist eine private, überkonfessionelle, überparteiliche und nach dem niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz anerkannte Heimvolkshochschule, die unter anderem von Bundes- und Landesstellen gefördert wird. Es bietet über 200 Seminare an, teilweise in Kooperation mit anderen Institutionen.
Der Sonnenberg-Kreis e.V. ist freier Träger internationaler außerschulischer Bildungsarbeit in Europa. In seiner Tagungsstätte, dem Internationalen Haus Sonnenberg (IHS) bei St. Andreasberg/Oberharz, finden das ganze Jahr Veranstaltungen statt, zumeist mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehreren Ländern, Tagungen für Erwachsene und Jugendliche, Wochenkurse auch als „Bildungsurlaub“, Familienseminare, Lehrerfortbildung sowie Fachtagungen vor allem zu pädagogischen und sozialen Fragen.