Folienpräsentation, die wesentliche Thesen der beiden Theorieansätze präsentiert, aber die grundlegenden Begriffe des Verhältnisses zwischen Politik und Medien gut beleuchtet. Ein toller Einstieg für die Vorbereitung, aber auch als Überblick am Ende der Einheit.
Diese Texte präsentieren unterschiedliche Schwerpunkte, wie wir uns dem Verhältnis von Politik und Medien zuwenden können. Dabei sind die Beiträge um die Frage gruppiert, inwiefern die Medien wirklich als „vierte Gewalt“ unserer demokratischen Gewaltenteilung begriffen werden können oder ob dies das Problem gar nicht richtig auf den Begriff bringt? Auch hier werden weiterführende Links präsentiert, um das Thema noch weiter zu vertiefen.
Sammlung von Artikeln, die die Macht und die Dynamik von Medien reflektieren
Diese Texte präsentieren unterschiedliche Schwerpunkte, wie wir uns dem Verhältnis von Politik und Medien zuwenden können. Dabei sind die Beiträge um die Frage gruppiert, inwiefern die Medien wirklich als „vierte Gewalt“ unserer demokratischen Gewaltenteilung begriffen werden können oder ob dies das Problem gar nicht richtig auf den Begriff bringt? Auch hier werden weiterführende Links präsentiert, um das Thema noch weiter zu vertiefen.
Vortrag Loriots über das Verhältnis von Medien und Politik
Dieser Vortrag ist keine Satire. Loriot vertritt hier die Ansicht, dass politische Funktionäre zu viel Einfluss auf das Fernsehen nähmen und dabei so täten, als würden sie „objektive“ Positionen vertreten. Der Fernsehmacher müsse nun die Position zwischen den Stühlen vertreten und dürfe sich nicht auf einen Stuhl setzen, wie dies in Deutschland zu oft geschehen würde. (YouTube-Video, Dauer: 2:32)
Überblick über den Themenkomplex „Medien als vierte Gewalt“
Im Lernhelfer sind die grundlegenden Inhalte versammelt, die in dieser Einheit gelernt werden können. Er bietet einen guten Überblick, um rasch zur Arbeit an konkreten Fällen überzugehen, oder bietet die Möglichkeit, im späteren Verlauf der Einheit das Gelernte aufzufrischen.
Es werden Einstiege und Einheiten angeboten, wie die Ambivalenzen unserer Mediendemokratie zu thematisieren sind. Es wird erörtert, wie die Medien Macht ausüben, wie sie unsere Sicht auf die Dinge prägen. Ambivalent an der Mediendemokratie ist, dass sie immer mehr durch PR-Agenturen oder die großen Verlage, Sender bestimmt sei, so dass die Stimme der Vielen nicht mehr Gehör finden könnte.
Es werden konkrete Spiele und Einheiten vorgestellt, um sich dem Themenkomplex „Medien und Politik“ über die eigene Mediennutzung anzunähern, wie man sich selbst über politische Prozesse oder Konflikte informiert, sie verbreitet oder aktiv daran partizipiert.
Videovortrag von MrWissen2go über die These von der Manipulation durch die Medien
Gut als Anfangsstatement geeignet, da der Referent gut erläutert, warum es in der Bundesrepublik Deutschland keine Zensur gibt oder eine Regierungsstelle, die dafür sorgte, dass die Befehle von „oben“ auch umgesetzt werden. Dabei wird aufgezeigt, dass Medien durchwegs manipulierend wirken können, indem sie gewisse politische Positionen „pushen“ und andere bekämpfen. Allerdings kritisiert er deutlich, warum es keine zentrale Steuerung dieser „Manipulationen“ gibt. (YouTube-Video, Dauer: 9:04)
Die aktuelle Zunahme von Populismus und politischer Radikalisierung in Europa und weltweit wird oft mit dem Begriff der Fake News verknüpft. Die Unterrichtssequenz geht den Fragen nach: Wie kann ich falsche von wahren Nachrichten unterscheiden? Woran erkenne ich, ob ein Bild oder Video gefälscht wurde? Welche Quellen sind vertrauenswürdig? Warum werden Fake News überhaupt produziert? Welchen Einfluss können sie haben? Wie kann ich sie erkennen?
Grundlegende Studie zur Beziehung zwischen Politikerinnen und Politikern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Medien
Die Untersuchung von Thorsten Faas und Mona Krewel untersucht genau das Verhältnis zwischen diesen drei Akteuren, weil viele Medientheorien der Politik bloß die Beziehung zwischen institutionalisierter Politik und Medien betrachten würden, dabei aber vergessen würden, sich damit zu beschäftigen, wie die Botschaften der Medien oder der Politik in der Bevölkerung aufgenommen und weiterverarbeitet werden würden. Die Textabschnitte sind gut gegliedert, so dass einzelne Teile genutzt werden können, um unterschiedliche Momente dieser Unterrichtsreihe zu stützen. (PDF, 66 Seiten)
Medienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland
die zeit
Grundsätzliche Analyse zwischen Journalistinnen/Journalisten und Politikerinnen/Politikern
Dieser Zeit-Artikel (Mai 2010) beleuchtet das Verhältnis von Medien und Politik, in dem auch konkret beleuchtet wird, wie der Umgang zwischen diesen Akteuren bestimmt ist.
Text des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger zu den Vorwürfen gegen die Medien
Eine Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers zu den in den letzten Jahren immer stärker artikulierten Vorwürfen, dass die deutschen Zeitungen nur noch die Linie der Regierung vertreten würden. Als Debattenbeitrag könnte diese Position kritisch beleuchtet werden.
Übersichtsdarstellung des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages über die Presselandschaft Deutschlands (2016)
Es werden hier die Fakten zur Presselandschaft geschildert, wodurch Diagramme oder Statistiken den Schülerinnen und Schüler als Material vorgelegt werden können, um daraus Schlüsse über die Medienlandschaft in der BRD zu ziehen. (PDF, 27 Seiten)
Linksammlung der „Reporter ohne Grenzen“ über die gegenwärtige Situation der freien Presse in der Bundesrepublik
Es werden verschiedene Fälle erörtert, wo es Probleme mit der Pressefreiheit gibt, wo Politiken diese begrenzen oder insgesamt zurückweisen. Dabei beschränken sich die Beispiele nicht nur auf die alten, sondern zeigen auch aktuelle Diskussionen in der Netzpolitik. Gut geeignet, um diskussionswürdiges Material für Vertiefungen zu erhalten.
ZAPP beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Das moderierte Medienmagazin des NDR informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft.
Fallbeispiele eines medienbeeinflussten Willensbildungs- und Entscheidungsprozesses
FAZ
Beitrag von Michael Hanfeld in der FAZ (Januar 2016) über die Nähe zwischen Politik und öffentlich-rechtlichen Sendern
Anhand von aktuellen Fallbeispielen wird gezeigt, wie öffentlich-rechtliche Sender und die Politik miteinander institutionell verflochten sind, aber wie um die politische Agenda der Sender gerungen wird. Hieran könnte diskutiert werden, inwiefern eine Demokratie eines solchen Ringens um Hegemonie, eines solchen Streits bedarf – oder ob sich in ihm nur die stärksten Parteien durchsetzen?
Darstellung der Entwicklung des deutschen Fernsehens und der Beziehungen zur Politik
Eine allgemein gehaltene Einführung über die Einführung des kommerziellen Fernsehens und seine Auswirkungen auf die öffentlich-rechtlichen Sender, aber auch auf gesellschaftliche Diskurse.
Allgemeine Erörterung der Pressefreiheit über ihre Nutzen, Grenzen und Gefährdungen
Grundlegender Text, der alle wesentlichen Problemfelder exponiert. Hieran könnte ein Maßstab erarbeitet werden, um positive oder negative Effekte zu benennen, die die Beeinflussung durch Medien hat.
Die Zeitbild Stiftung sammelt in diesem Buch Bildungsmaterial zum Umgang mit Verschwörungstheorien und Fake News. Das Buch und Materialien stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Linkliste der Süddeutschen Zeitung über das Wirken von Verschwörungstheorien in politischen Prozessen
Hier sind viele Artikel versammelt, die sich mit diesem zeitgenössischen Phänomen befassen, was durch das Internet und die sozialen Medien eine rasante Verbreitung erfuhr – oder zumindest wurde es in den Kommentarspalten und Foren jetzt erst so richtig wahrgenommen. Es werden Verschwörungstheoretikerinnen und Verschwörungstheoretiker und ihre Konstrukte vorgestellt, aber auch politische Auseinandersetzungen geschildert, die durch solche Ideologeme bewirkt wurden.
Linksammlung der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „Fake news“
Dieses politische Schlagwort dient nicht nur Despoten oder demokratisch gewählten Politikern dazu, ihre Kritikerinnen und Kritiker mundtot zu machen, sondern es wird auch gebraucht, um Propaganda von echter Information zu unterscheiden, Manipulation von Aufklärung.
Videovortrag von Rolf Klausnitzer zum Begriff der „Lügenpresse“
Der Vortrag arbeitet gut heraus, warum es sich um einen Kampfbegriff handelt, der die Wahrnehmung der politischen Prozesse nur durch ihre Ideologie verzerrt wahrnimmt. Der Vortrag hat akademisches Niveau, ist aber gut verständlich und gut geschnitten. (bpb-Video, Dauer: 8:37)
Beitrag aus der Jüdischen Allgemeinen (September 2017) zum deutschen Medienbild Israels
Der Text ist ein Bericht über eine Diskussion, die die Deutsch-Israelische Gesellschaft mit deutschen Journalistinnen und Journalisten führte, ob das Israelbild in deutschen Medien einseitig sei. Obwohl es das verbreitete Vorurteil gebe, es existiere in Deutschland ein Tabu, Israel zu kritisieren, überwiegt eine israelkritische bis mit antisemitischen Stereotypen aufwartende Berichterstattung. Der Artikel könnte als erster Diskussionsbeitrag dienen, um am konkreten Fallbeispiel „Nahostberichterstattung“ zu diskutieren, ob eine einheitliche Position „der“ Medien hier zu erkennen ist oder ob eine Pluralität in der Berichterstattung festzustellen ist.
Der Artikel versammelt mit vielen Referenzen den gegenwärtigen Stand, wie Agenda Setting in Politik und Medien betrieben wird, welche theoretischen Positionen sich zur Modellierung des Verhältnisses durchgesetzt haben. (Englisch)
Artikel zum Verhältnis des politischen Agendasettings zu den Massenmedien
Überblickstext, der wesentlich einen Forschungsüberblick, was gerade in den US-amerikanischen Politikwissenschaften diskutiert wird, um zu bestimmen, wie sich die Repräsentation der Politik durch Medien auswirkt, welche Themen gesetzt, welche verdrängt werden. (Text auf Englisch)
Bedeutung von Twittertweets für das heutige Agenda Building
Die Bedeutung des Dienstes Twitter für Journalistinnen und Journalisten hat stark zugenommen. Dieser wissenschaftliche Artikel untersucht, wie die wirklichen Auswirkungen einzuschätzen sind, welche Bedeutung Twitter in den heutigen politischen Debatten zukommt. (PDF, 17 Seiten, Englisch)
Artikel über das Verhältnis von Massenmedien und Wahlkampf
Grundlegende Informationen zum Verhältnis von Massenmedien und Wahlkampf werden erläutert, inwiefern Massenmedien zur Information und Mobilisierung beitragen können. Dabei wird die Bedeutung herausgestrichen, die heute dem Medienwahlkampf zugeschrieben wäre, da er traditionelle Formen des Wahlkampfes verdrängt hätte.
Artikelsammlung „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (15-16/2002) zum Thema „Medien und Wahlkampf“
Artikelsammlung „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (15-16/2002) zum Thema „Medien und Wahlkampf“
Es wird die Bandbreite des Themenfeldes abgedeckt, so dass grundlegende Texte zu finden sind, die in das Thema einführen, aber auch Texte, die zu einer Vertiefung einladen. Dabei wird auch kritisch die Ritualisierung von Wahlkämpfen herausgearbeitet, die Abdichtung gewisser medialer Diskurse gegenüber anderen Stimmen, die Transformation des Wahlkampfes in ein Spektakel.
Artikel über den Zuwachs der Bedeutung von Sozialen Medien im Wahlkampf
Der Text aus dem Tagesspiegel (November 2016) dokumentiert die Rolle von Facebook und Twitter im Wahlkampfgeschehen dieser Tage. Als Aufhänger wird der US-Wahlkampf benutzt, der als Vorbild für deutsche Wahlkämpfe diskutiert wird.
Artikel zum Medienmisstrauen in den USA und in Deutschland
Der Artikel liefert Fakten, um zu diskutieren, wie sich das Vertrauen in die Medien gewandelt hat und welche Gründe dies haben könnte. Als Debatteneinstieg geeignet.
Diese von der Heinrich Böll Stiftung geförderte Arbeit untersucht konkret, welche politischen Themen durch die Medien verstärkt oder aufgebracht wurden, wie sich konkret die Beeinflussung durch die Medien bewerten lässt. (PDF, 127 Seiten)
Guy Debords „Die Gesellschaft des Spektakels“ (1967)
Debords Arbeit ist eine komplexe Studie über die moderne Gesellschaft, über den gegenwärtigen Stand der kapitalistischen Produktionsweise. Debord benutzt die Gedanken von Marx, um herauszuarbeiten, inwiefern sich die heutige Gesellschaftsordnung als „Spektakel“ präsentiere, in welcher permanent eine „Scheinwelt“ präsentiert werde, die es ermögliche, von gesellschaftlichen Konflikten und Missständen abzulenken. Debords Werk könnten einzelne Thesen entnommen werden, da er radikal den Medienkapitalismus kritisiert und für eine Demokratisierung der Medien eintritt. (PDF, 61 Seiten)