Das Lexikon der Philosophen und Denker des Klett-Verlages liefert erste Informationen zum englischen Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosophen Thomas Hobbes. Die Leser erhalten hier einen kurzen Überblick zum Lebenslauf, der Bedeutung, Lehre und Gedanken und Werken von Thomas Hobbes. Zudem gibt es weiterführende Literaturhinweise. (Stand 2009)
Das Lexikon der Philosophen und Denker des Klett-Verlages liefert erste Informationen zum Philosophen Jean-Jacques Rousseau. Die Leser erhalten hier einen kurzen Überblick zum Lebenslauf, der Bedeutung, Lehre und Gedanken und Werken von Jean-Jacques Rousseau. Zudem gibt es weiterführende Literaturhinweise. (Stand 2009)
Zusammenfassung eines Vortrages des Zoologen und Neurobiologen Randolf Menzel an der Universität Wien März 2009 zum Thema: „Der Blick der Neurowissenschaften auf den Menschen“
Sozialwissenschaftliche Beschreibungen des Menschen
Arnold Gehlen
Das Lexikon der Philosophen und Denker des Klett-Verlages liefert erste Informationen zum deutschen Philosophen, Anthropologen und Soziologen Arnold Gehlen. Die Leser erhalten hier einen kurzen Überblick zum Lebenslauf, der Bedeutung, Lehre und Gedanken und Werken von Arnold Gehlen. Zudem gibt es weiterführende Literaturhinweise. (Stand 2009)
Der Artikel liefert einen prägnanten Einblick in Arnold Gehlens Denken, insbesondere in seine These vom Menschen als „Mängelwesen“. Gehlen beschreibt den Menschen nicht als fertiges, sondern als überaus verletzliches Wesen, das erst durch Kultur überlebensfähig wird – eine Sichtweise, die in Zeiten wachsender kultureller Orientierungslosigkeit wieder erstaunlich aktuell wirkt.
Der Blick der Neurowissenschaften auf den Menschen
Zusammenfassung eines Vortrages des Zoologen und Neurobiologen Randolf Menzel an der Universität Wien März 2009 zum Thema: „Der Blick der Neurowissenschaften auf den Menschen“
Aufsatz von Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter zum Thema Grundgedanken zum Menschenbild der Neurowissenschaften- der "Homo Neurobiologicus", 2013, pdf, 3 S.
Leitartikel von Bernd Janowski zum Thema „Was ist der Mensch? Grundzüge der biblischen Sicht des Menschen“ im Themenheft „Mensch“ des Loccumer Pelikans.
Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse? Andreas Behr gibt auf Grundlage des Buches „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari eine Antwort auf diese Frage. (Loccumer Pelikan 3/22, S. 28)
Ein Aufsatz der evangelischen Theologin Friederike Nüssel zum Thema: „Rechtfertigung des Menschen vor Gott“. Nüssel gibt zunächst einen Überblick zum Sprachgebrauch und der biblische Überlieferung, sowie der altkirchlichen und mittelalterlichen Lehrentwicklung des Rechtfertigungsbegriffs. Anschließend stellt sie in Grundzügen die reformatorische Rechtfertigungslehre dar, bevor sie einen Ausblick auf die Bereiche Aufklärung und Moderne, Ökumene und die gegenwärtige Bedeutung der Rechtfertigungslehre gibt.
Der Artikel von Jurawelt bietet einen guten Einstieg in das Thema „Rechtfertigung“, insbesondere wenn man nach einer allgemein verständlichen Definition sucht und interessiert ist, wie der Begriff in philosophisch vs. theologischen Kontexten verwendet wird.
Der Lexikonbeitrag auf katholisch.de bietet eine sehr solide, knapp gehaltene und allgemein verständliche Einführung in die Rechtfertigungslehre aus katholischer Sicht, die auch ökumenisch reflektiert ist. Für jemanden, der sich erstmals mit dem Thema beschäftigt, eignet er sich gut als Orientierung.
Vortrag von O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich H.J. Körtner auf der Tagung des Forums Kirche und Theologie am 10.3.2025 in Leipzig (Forum Kirche und Theologie e.V.)
Aktuelle theologische Deutungen von Rechtfertigung
Ein wissenschaftlicher Aufsatz von Hermann Häring, der sich mit dem Verständnis der Rechtfertigungslehre Hans Küngs auseinandersetzt. (Küng versteht dabei die Rechtfertigungslehre nicht als abstraktes Dogma, sondern als existenzielles Vertrauen: Rechtfertigung ist vor allem das unbedingte Vertrauen auf Gottes Gnade.)
Erstveröffentlichung dieses Beitrags: Trust That Endures: Hans Küng on Justification, in: Paul Lakeland (ed.), Hans Küng: a revaluation, Paulist Press (2024), 7-31.
Was uns unbedingt angeht: Die Theologie von Paul Tillich
Der deutsche Theologe Paul Tillich war nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA zur Kultfigur geworden. Ihm war es gelungen, die Fragen seiner Zeit aufzugreifen und die christliche Botschaft als Antwort darauf zu formulieren.
„Das protestantische Prinzip besagt, daß in der Beziehung zu Gott Gott allein handelt, und daß kein menschlicher Anspruch, aber auch kein intellektuelles, moralisches oder religiöses Werk uns wieder mit ihm vereinigen kann“. Lexikon-Beitrag „Prinzip, protestantisches" im Tillich-Lexikon
Vortrag des Islamwissenschaftlers Prof. Thasin Görgün, Universität Frankfurt, veröffentlicht beim Deutschlandfunk. Der Artikel kann in Oberstufen-Kursen genutzt werden, um Elemente des koranischen Menschenbildes herauszuarbeiten
In seinem Vortrag geht Prof. Takim von der Universität Frankfurt auf das Menschenbild im Islam ein und zeigt Anknüpfungspunkte zu Begriffen und Konzepten von Seelsorge im islamischen Kontext (deutsche-islamkonferenz.de)
Eine Radio-Hörfunk-Beitrag, der die Schöpfungsgeschichte aus Sure 2, Vers 30 thematisiert, in der Gott den Engeln ankündigt, einen Statthalter auf Erden einzusetzen. Er beleuchtet den Dialog zwischen Gott und den Engeln und die theologische Bedeutung dieses Abschnitts.
Würde und Aufgabe des Menschen. Die Frage nach dem Verständnis des Menschen ist grundlegend für das Verhältnis und das Zusammenleben von Christen und Muslimen. In diesem Beitrag werden die Aspekte Geschöpflichkeit und Würde, Freiheit und Verantwortung, Sünde und Glaube des Menschen jeweils aus christlicher und muslimischer Sicht beleuchtet. (handbuch-cid.de)
Der deutsche Judaist und Religionswissenschaftler Karl Erich Grözinger gibt in seinem Aufsatz „Der Mensch als Ebenbild Gottes—im Wandel der jüdischen Tradition“ einen Überblick zur Entwicklung der imago dei-Lehre in der jüdischen Religionsgeschichte.
Ein Artikel aus dem Metzler Lexikon jüdischer Philosophen zu Joseph B. Soloveitchik, der einen kurzen Überblick über Leben, Lehre und weitere Literatur gibt.
Ein ausführlicher Überblick über Leben und Lehre von Joseph B. Soloveitchik von Rabbi Reuven Ziegler in englischer Sprache. Hier sind besonders die Abschnitte 17 bis 19 zu nennen, die eine gute Zusammenfassung der Unterschiede zwischen Adam I und Adam II bei Soloveitchik, u.a. mit konkreten Bibelversen und thematischen Schwerpunkten (Schöpfung, Globalität vs. Intimität, Kreativität vs. Kontemplation etc.) geben.
Eine kurze englischsprachige Zusammenfassung von Rabbi Neal I. Borovitz zum Verständnis von Adam I und Adam II bei Joseph B. Soloveitchik. (jewish standard)
Erev Rosh Hashana Sermon. Soloveitchik and Bereishit
Eine englischsprachige kurze Zusammenfassung von Rabbi Shmuel Polin zum Verständnis von Adam I und Adam II bei Joseph B. Soloveitchik. Auch zum Anhören, timesofisrael.com.
Kombiniert religiöse und evolutionsbiologische Sichtweisen. Z. B. zeigt Richard Wrangham in The Goodness Paradox, wie menschliche Natur sowohl zur Kooperation und Freundlichkeit als auch zu Gewalt und Aggression fähig ist. (vision.org)
Ein Artikel des deutschen Philosophen Anton Leist, der die Frage danach untersucht, wann man einen Menschen als „gut moralisch“ einstufen kann. Es geht unter anderem um Kriterien wie Altruismus, Rücksicht und Gerechtigkeit. (philosophie.ch)
Ein Beitrag, der sich an ein breites Publikum wendet und die Frage stellt, wieso Menschen böse handeln. Es werden philosophische, psychologische und theologische Aspekte zusammengeführt. (MDR)
Andreas Behr gibt auf Grundlage des Buches „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ des Israelischen Historikers Yuval Noah Harari eine Antwort auf diese Frage. Gert Liebenehm-Degenhard wiederum fasst die Antwort des niederländischen Historikers Rutger Bregman in seinem Buch „Im Grunde gut“ zusammen (pdf, 80 Seiten, Loccumer Pelikan 03/2022, S. 29)
Ein Unterrichtsvorschlag aus der Zeitschrift „rpi-Impulse 3/23“. Das klassisch philosophisch wie religiöses Thema wird mit Hilfe von sprachlich vereinfachten Originaltexten bearbeitet. Nebeneinander bzw. gegenüber gestellt werden Texte von Hobbes, Rousseau, Genesis 3 und Sure 30,30. Ziel der Einheit ist die reflektierte und begründete Selbstpositionierung der Schüler:innen in einem durch die vier Texte eröffneten Feld.
Ein Unterrichtsidee für die Sekundarstufe II von webcompetent, dem religionspädagogischen Blog aus Thüringen und Sachsen-Anhalt, zum Thema „Ist der Mensch von Natur aus böse?“