Beschreibung der Tätigkeit von Mitarbeitern des Studienseminars im SEMIK-Projekt

Seit April 2001 arbeiten fünf Erprobungsseminare im Rahmen von SEMIK am Hamburger Studienseminar:

Studienseminars SEMIK-Projekt Medienkompetenz

¨  In der Abteilung 1 das Hauptseminar 01 (T. Unruh) und das Fachseminar Biologie (A. Gottwald) sowie das Wahlseminar ‚Multimedia im Web’ (T. Unruh und M. Vallendor)

¨  In der Abteilung 2 das Fachseminar Mathematik in Verbindung mit dem Fachseminar Informatik (M. Seiffert).

¨  In der Abteilung 3 das Fachseminar Wirtschaft (Kooperationsseminar B. Fahland und M. Töpel) sowie (seit Februar 2002) das Fachseminar Metalltechnik (Dr. J. Lütjens).

Zielsetzungen und Arbeitsschwerpunkte :

(1)   die gesamte Bandbreite der Notebook-Nutzung im Blick auf den unterrichtlichen Einsatz mit unseren Referendarinnen und Referendare zu erproben (z. B. ein schulisches Zeitungsprojekt durch die Seminarzeitung vorbereiten) und möglichst umfassend den Einsatz von Plattformen im Netz zu entwickeln und zu dokumentieren Dabei sollen intensive Erfahrungen in der Nutzung von Hard- und Software als ‚Lernwerkzeuge’ unter Einbeziehung von Internet und Intranet des Studienseminars ‚on the job’ gesammelt werden, indem vielfältige konkrete Aufgaben im Rahmen der regulären Seminar-themen bearbeitet werden.
(Schwerpunkt im Hauptseminar Unruh, Abt. 1)

(2)   das Konzept des Wissensmanagement in Verbindung mit dem Einsatz von Plattformen für kollaboratives Arbeiten und Lernen auf die Situation der Seminararbeit (im Sinne einer Lernwerkstatt) zu übertragen, um damit ein Modell für die systematische Entwicklung und Bereitstellung von Lernmaterialien sowie für die Unterstützung von Teamstrukturen in der Schule zu erproben. 
(Schwerpunkt im Fachseminar Wirtschaft, Kooperationsseminar B. Fahland und M. Töpel, Abteilung 3)

(3)   eine digitalisierte Werkzeugsammlung für den berufsfachlichen Unterricht in der Metalltechnik zusammenzustellen („Metalltechnik DIGI-TOOLS“).Es werden beispielhafte Unterrichtshilfsmittel und Lernmittel für den Online- und Offline-Einsatz gesucht, zusammengestellt und hinsichtlich ihrer Verwertbarkeit in der Lehrerausbildung beurteilt. 
(Schwerpunkt im Fachseminar Metalltechnik 2, Dr. J. Lütjens)

(4)    sinnvolle Kommunikationswege und -strukturen innerhalb des Fachseminars (Protokolle, Termine, Schwarzes Brett, Unterrichtsentwürfe, Links, Arbeitsmaterial, etc.) mit dem Ziel eines funktionsfähiges Informationsmanagement zu entwickeln. Dabei soll auch die Eignung verschiedener Software (Office-Paket, Mindmanager, etc.) erprobt werden.
(Schwerpunkt im Fachseminar Biologie, A. Gottwald, Abt. 1)

(5)   die Gestaltung des Mathematik- und des Informatikunterrichts weiter zu entwickeln, indem Softwarewerkzeuge (u. a. für Simulation, Problemlösen, Modularisierung) genutzt werden, die zugleich auch als allgemeine Methoden des Denkens und Lernens nützlich sind. 
(Fachseminar Mathematik und Informatik, M. Seiffert, Abt. 2)

(6)   Konzepte und Einsatzbeispiele zu entwickeln, die zeigen, wie die Vorbereitung der Lehrerinnen und Lehrer auf die Arbeit mit den neuen Medien im Unterricht durch Medienqualifikationen und die Entwicklung von multimedialen Arbeits- und Unterrichtsmaterialien unterstützt werden kann. Das Wahl-Seminar ‚Multimedia im Web’ ist zugleich Teil eines speziellen länderübergreifenden SEMIK-Projektes, an dem auch Studienseminare in Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein mitarbeiten. 
(Wahl-Seminar T. Unruh und M. Vallendor)

(7)   Ideen für unterrichtliche Lernkonzepte zu entwickeln, die selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Lernen (insbesondere auch in Lernteams) mit Hilfe des ‚persönlichen Lernwerkzeugs Notebook’ fördern. Dabei sollen Entwicklung und Erprobung von Methoden für das ‚Lernen lernen’ (im Sinne eines allen Unterrichtsfächern gemeinsamen – fächerintegrierenden – Verständnisses vom ‚Lernen als systematischer Informationsverarbeitung’) besonders gefördert werden 
(gemeinsame Aufgabe aller Erprobungsseminare – speziell in der II. Projektphase).

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in den Erprobungsseminaren kontinuierlich dokumentiert.

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