Schule als Ort des Demokratielernens

Schule als Ort des Demokratielernens

Im Vordergrund sind drei hoch gereckte Arme zu sehen der Hintergrund sind unscharf Menschen abgebildet.
© Colourbox,de/ Dab
Demokratiebildung

Schule als Ort des Demokratielernens

Schule als Ort des Demokratielernens

Durch Mitbestimmung und eine offene Feedbackkultur erfahren Schülerinnen und Schüler, wie Demokratie funktioniert und wie sie selbst Einfluss nehmen können.  

Die Schule hat die besondere Chance und Verantwortung, Kindern und Jugendlichen Erfahrungen der Mitbestimmung und Mitgestaltung innerhalb einer staatlichen Institution zu ermöglichen.  

 Schülerinnen und Schüler sollen daher in Entscheidungen in der Schule miteinbezogen werden und Gelegenheiten erhalten, ihre Anliegen aktiv zu gestalten. So können Mündigkeit und Selbstwirksamkeit erlernt und gebildet werden.  

 Das Fundament für die Mitbestimmung in der Schule bilden die institutionalisierten Beteiligungsstrukturen aus Schüler:innenvertretung, Schüler:innenrat, Klassenrat, Schulsprecher:innen sowie Ganztagsausschuss gemäß dem Hamburger Schulgesetz:  

Pfeildiagramm
© LI, Referat „Gesellschaft“

Im Folgenden finden sich Angebote für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülerinnen, Eltern und den Ganztag, um Demokratiebildung in der ganzen Schule und gemeinsam umzusetzen. 

Schülerinnen & Schüler und Lehrkräfte

Junger Mann zeigt seinem Mitschüler etwas in seinen Unterlagen.
© colourbox.de
Finanzielle Förderung

Aktionsprogramm "Schule gestaltet politische Bildung"

„Schule gestaltet politische Bildung“ dient der Unterstützung der politischen Bildung von SuS durch Maßnahmen in Kooperation mit nicht kommerziellen, gemeinnützigen außerschulischen Trägern politischer Bildung. Antragsberechtigt sind alle weiterführenden, allgemein- und berufsbildenden staatlichen Schulen sowie staatliche Sonderschulen/ReBBZ-Bildungsabteilungen. Pro Schule und Schuljahr kann ein Projekt mit bis zu 5.000,- Euro bezuschusst werden.

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© LI
Fortbildung

Klassenrat, Kinderkonferenz & Co. (Grundschule)

An vielen Grundschulen ist der Klassenrat mittlerweile fest etabliert und ermöglicht jungen Bürger:innen Partizipation am Lern- und Lebensort Schule. Doch wie gelingt das am besten? Im Zentrum der Fortbildung steht der Klassenrat als eine basisdemokratische Institution. In der Auseinandersetzung mit dem Sinn und Zweck des Klassenrats wird deutlich, dass es hier vor allen Dingen um die Erfahrung von Demokratie als Lebensform geht.

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© LI
Fortbildung

Der Klassenrat als Instrument der Schüler:innen-Partizipation (Sek.I)

Der Klassenrat ist das zentrale Instrument für die Partizipation von Schülerinnen und Schülern in der Schule. Im Workshop geht es um diese Themen: Die Einführung des Klassenrats, Themenfindung, die Rolle der Lehrkraft, die verschiedenen Ämter, der Ablauf und die Weiterentwicklung des Klassenrats. Anhand von konkreten Fallbeispielen können typische Szenen diskutiert und beleuchtet werden.

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© ZSJ/ BSB
Projekt

Schüler:innen - Schule - Mitbestimmung (SSM)

Das Projekt „Schüler:innen-Schule-Mitbestimmung“ (SSM) vom ZSJ gemacht von schulischen Vertretungen und der Schüler:innenkammer, die aus eigener Erfahrung wissen, welche Herausforderungen es an den Schulen gibt und wie wichtig echte Mitbestimmung ist. Mit ihrem fundierten Wissen helfen sie dabei, mehr Demokratie und Mitspracherecht an Eurer Schule zu verankern – und das direkt vor Ort! Ob spannende Vorträge zu Euren Mitwirkungsrechten oder coole Online-Events zu aktuellen Themen: Hier bekommt Ihr das Know-how, um mitzureden und aktiv mitzugestalten.

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© Courageschulen Hamburg
Netzwerk

Schulnetzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein bundesweites Netzwerk, das Schulen darin begleitet, sich für Courage, für Menschenwürde, für Gleichwertigkeit und gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus einzusetzen. Die Landeskoordination Hamburg unterstützt die Schulen im Netzwerk bei Ihrer Arbeit und berät interessierte Schulen.

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Screenshot
© LIF 14/ Christoph Berens
Informationsangebot

Stellt die Verbindung her - Mitbestimmung in der Schule

Handlungsempfehlungen nicht nur für Verbindungslehrkräfte: Die Seite des LI auf LMS gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Mitbestimmung an Hamburger Schulen und möchte zu einem Wissenstransfer beitragen. Es werden Informationen gebündelt dargestellt und Materialien bereit gestellt, z. B. zu Partizipationsmöglichkeiten in der Schule auf verschiedenen Ebenen, der Schüler:innen-Vertretung, Wettbewerben und mehr.

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© LI
Ideenwerkstatt

Lernen als gemeinsames Projekt aller Beteiligten

Mit Schüler:innen über Unterricht ins Gespräch kommen: Neben den Gremien der Mitbestimmung sollte auch der Unterricht ein hohes Maß an Mitbestimmung ermöglichen. Eine von Partizipation geprägte Unterrichtskultur braucht mehr als nur eine punktuell ermöglichte Mitgestaltung. In dem Workshop wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie Unterricht von Schüler:innen und Lehrkräften gemeinsam gestaltet werden kann.

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© LI
Fortbildung

Pädagogische Werkstatt: Demokratie lernen - Partizipation gemeinsam gestalten

Die pädagogische Werkstatt ist eine praxisorientierte Fortbildungsreihe zur demokratiepädagogischen Schul- und Unterrichtsentwicklung, die auf verschiedenen Ebenen der Schule in die Praxis umgesetzt werden soll. Die Schulen arbeiten in 5 Modulen (je 1,5 Tage) an der Umsetzung von Partizipation in der Schule. Pro Schule nimmt ein Team aus Schulleitung, 2 Lehrkräften und 2 Schüler:innen teil.

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© Bertini-Preis e.V.
Wettbewerb

BERTINI Preis

Hinschauen, wenn andere wegsehen. Sich einmischen, wenn andere schweigen. Erinnern, wenn andere vergessen. Eingreifen, wenn andere sich wegdrehen. Unbequem sein, wenn andere sich anpassen. Der BERTINI-Preis zeichnet Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen für couragiertes Eintreten gegen Unrecht, Ausgrenzung oder Gewalt von Menschen gegen Menschen in dieser Stadt aus.

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Interessenbekundung 2020
© BSB B55 Hamburg
Webbasiertes Programm

Programm "Gemeinsam Klasse sein"

Nach einer kurzen Schulung der Fachkräfte stehen den Schulen über eine Homepage (Zugangscode erforderlich) umfangreiche Materialien (Filme, Arbeitsblätter usw.) zur Umsetzung von Projekttagen bzw. -wochen mit Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

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Logo Streitschlichtung Hamburg
© Logo Streitschlichtung Hamburg
Qualifizierung

Streitschlichtung in der Schule

Schulische Fachkräfte qualifizieren sich, die Streitschlichtung von und für Schülerinnen und Schülern in ihren Schulen umzusetzen und nachhaltig zu verankern.

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© LI
Demokratische Mitbestimmung

Schülerratsbudget, Vernetzung

Vernetzung Schülerräte: Innerhalb der BSB wurde die Stärkung der Partizipation von Schülerinnen und Schülern auf verschiedenen Ebenen während der laufenden Legislatur weiter entwickelt. So haben das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und die Schulaufsicht eine Veranstaltung für die Kreisverbindungslehrkräfte durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Kreisschülerräte untereinander stärker zu vernetzen, die Weiterentwicklungs- und Unterstützungsbedarfe zu klären und die Informationswege zu verbessern.

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Titelseite
© BSB/ Colourbox.de
Pädagogisches Personal

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit unterstützt aktiv die Partizipation der Schülerinnen und Schüler. Schulsozialarbeitende haben innerhalb des Schulsystems einen besonderen Einfluss auf die Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche mit in die Schulentwicklung einzubeziehen und damit ihre demokratische Wirksamkeit erlebbar zu machen. Die „Rahmenkonzeption Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen“ und weitere Informationen sind auf der folgende Seite zu finden.

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Auf einem Tische liegen farbige zusammengeknüllte Papierkugeln in einer Reihe. In der Mitte eine leuchtende Glühbirne.
© Colourbox.de/#1692
HBS

Weitere Unterstützungsangebote

Weitere Angebote zur Stärkung einer demokratischen Schule.

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Eltern

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© ZSJ/ BSB
ZSJ

Elternfortbildungen

Fortbildungs- und Beratungsangebote für neue oder bereits bestehende Elternvertretungen an Schule.

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1  von 

Ganztag

Portrait von Björn Steffen
© BSB/ Björn Steffen
Film

Mensaneugestaltung an der Stadtteilschule Lurup

Im Ganztag bieten sich rund um das Mittagessen viele Möglichkeiten für Partizipation. Die Stadtteilschule Lurup hat die Neugestaltung der Mensa genutzt, um die Schülerinnen und Schüler umfassend zu beteiligen. Der dazu entstandene Film gibt Einblick in dieses Beispiel guter Praxis und eignet sich zur Einstimmung auf ähnliche Entwicklungsprojekte. Der geschilderte Ansatz lässt sich darüber hinaus auf andere Bereiche der Raum- und Ganztagsentwicklung übertragen. (YouTube, Dauer: 9:10)

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© BSB/ Björn Steffen
Podcast

Wie funktioniert ein Schüler:innenkiosk?

Im Ganztag bieten sich viele Möglichkeiten zur Autonomieunterstützung und Partizipation von Schüler:innen. Der Podcast berichtet von den Erfahrungen der Schule an der Burgweide beim Aufbau eines Schüler:innenkiosk und dessen pädagogischer Begleitung. Das Beispiel guter Praxis animiert zur Nachahmung und hilft, dabei entstehende Herausforderungen von vornherein in den Blick zu nehmen. (YouTube, Dauer: 19:55)

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Portrait Björn Steffen
© BSB/ Björn Steffen
Film

Free Flow

Im Ganztag kann die Mittagessenorganisation die Selbstbestimmung von Schüler:innen erweitern und zur Autonomieunterstützung beitragen. Dazu hat Hamburg das Free Flow-Ausgabesystem in Schulmensen etabliert. Der Film führt grundlegend in das System ein und zeigt die Möglichkeiten auf, die sich damit verbinden. Der Film soll Schulgemeinschaften dabei helfen, eine fundierte Entscheidung für das passende Ausgabesystem zu treffen und so mehr auf die Bedürfnisse der Schüler:innen einzugehen. (YouTube, Dauer: 8:25)

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Foyer Stadtteilschule Niendorf
© BSB
Fiim

Schulentwicklung an der Schnittstelle von Raum und Pädagogik

Die Gestaltung schulischer Räume und Flächen bietet viele Möglichkeiten zur Partizipation und Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft. Drei Filme dokumentieren die umfangreichen Beteiligungsprozesse bei der Neugestaltung von Räumen und Flächen an der Elisabeth-Lange-Schule und der Stadtteilschule Niendorf. Die Beispiele lassen sich auf andere und kleinere Projekte zur Weiterentwicklung von Räumen und Flächen übertragen und geben viele Anregungen für eine gute, ganztägige Raumgestaltung. (YouTube, Dauer: 5:41)

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Titelbild der Ausgabe
© BSB
HMS Artikel

Der Ganztagsausschuss als Katalysator der Qualitätsentwicklung vor Ort

Der Ganztag bietet viele Möglichkeiten zur Partizipation von Eltern und Schüler:innen. Ein wichtiges Gremium hierzu ist der Ganztagsausschuss, der viele Themen gemeinschaftlich bearbeiten kann. Gut genutzt, kann er sich über die Funktion als Mitbestimmungsgremium hinaus zum Katalysator der Qualitätsentwicklung vor Ort entwickeln. Der Artikel aus „Hamburg macht Schule“ stellt das Gremium vor und zeigt Möglichkeiten, den Ganztagsausschuss zu beleben und in die regelmäßige Arbeit zu bringen. (Seite 26/27)

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Schulmodell
© BSB/ Sturm und Drang GmbH
Film

Was wünschen sich Hamburger Familien vom Ganztag?

Ganztagsangebote sollen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kindern gute Bildung und Betreuung sichern. Doch welche Ansprüche verbinden sie mit dem Ganztag, welche Bedürfnisse soll er für sie erfüllen? Wissen darüber ist bedeutsam, um den Prozess der Weiterentwicklung von Ganztag zu unterstützen und durch ein Erwartungsmanagement die Partizipation aller Akteure zu fördern und zu stabilisieren. Der Film gibt Einblicke in die zu diesem Thema durchgeführte Studie, die Erwartungen von Familien systematisch identifiziert hat und damit die Basis legt, diese zu kommunizieren und zu managen, um Missverständnisse und Enttäuschungen im Rahmen partizipativer Entwicklungsprozesse zu minimieren. (LMS.Hamburg, Dauer: 43:47)

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Ein Kopfhörer und ein Mikrophone
© Bild von Tumiso auf Pixabay.com
Podcast

Was wünschen sich Hamburger Familien vom Ganztag?

Ganztagsangebote sollen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kindern gute Bildung und Betreuung sichern. Doch welche Ansprüche verbinden sie mit dem Ganztag, welche Bedürfnisse soll er für sie erfüllen? Wissen darüber ist bedeutsam, um den Prozess der Weiterentwicklung von Ganztag zu unterstützen und durch ein Erwartungsmanagement die Partizipation aller Akteure zu fördern und zu stabilisieren. Der Podcast gibt Einblicke in die zu diesem Thema durchgeführte Studie, die Erwartungen von Familien systematisch identifiziert hat und damit die Basis legt, diese zu kommunizieren und zu managen, um Missverständnisse und Enttäuschungen im Rahmen partizipativer Entwicklungsprozesse zu minimieren. (Spotify, Dauer: 26:37)

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B Zeitschriften in die Schulen
© Stiftung Lesen
Artikel

Was wünschen sich Hamburger Familien vom Ganztag?

Ganztagsangebote sollen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kindern gute Bildung und Betreuung sichern. Doch welche Ansprüche verbinden sie mit dem Ganztag, welche Bedürfnisse soll er für sie erfüllen? Wissen darüber ist bedeutsam, um den Prozess der Weiterentwicklung von Ganztag zu unterstützen und durch ein Erwartungsmanagement die Partizipation aller Akteure zu fördern und zu stabilisieren. Der Artikel gibt Einblicke in die zu diesem Thema durchgeführte Studie, die Erwartungen von Familien systematisch identifiziert hat und damit die Basis legt, diese zu kommunizieren und zu managen, um Missverständnisse und Enttäuschungen im Rahmen partizipativer Entwicklungsprozesse zu minimieren. (Pädagogik, 9/2024)

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