Bis 2024 soll ein rechtlich verbindliches Abkommen zur Reduktion von Meeresmüll und Umweltbelastung ausgehandelt werden. Das Abkommen ist „der nächste zentrale Baustein nach dem Pariser Klimaabkommen, um unseren Planeten und eine lebenswerte Umwelt zu erhalten“, so Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
Müllkippe Meer? Kampf gegen die Verschmutzung der Meere
Nach Schätzungen gelangen mehr als zehn Millionen Tonnen Plastikmüll jährlich in die Weltmeere. Auch in Nordsee und Ostsee befinden sich mittlerweile gigantische Müllmengen. "Die Nordreportage" begleitet Menschen, die gegen die Verschmutzung der Meere und Küsten kämpfen.
Zunächst wird in dieser Zusammenfassung auf die Verschmutzung der Flüsse eingegangen, die Verschmutzung der Meere wird im letzten Abschnitt des Artikels behandelt. (Ökosystem Erde)
Der von Russland versenkter Atommüll ist weniger riskant als die Einleitungen aus der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield. (Pressemitteilung zum Karasee-Projekt, 1998)
Tödliche Gefahr für Tiere: Plastikmüll in den Meeren bekämpfen
Plastikmüll in den Ozeanen ist eine Gefahr für Meerestiere. Überflüssiges Plastik vermeiden ist ein wichtiger Hebel, um das Plastikmüllproblem in den Griff zu kriegen, zum Beispiel der Verzicht auf Einwegplastik oder der Plastikpfand. Ein Kurzfilm der Initiative Frosch.
Kohlenstoffdioxid verursacht nicht nur eine zunehmende Versauerung der Ozeane. Als Treibhausgas verursacht es auch eine Ausbreitung der Todeszonen, in denen wegen Sauerstoffmangel kein höheres Leben mehr möglich ist. (Institut für Meeresforschung Kiel, IFM-GEOMAR)
Die Vermehrung der Mikroalgen an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeküste wird intensiv beobachtet. Die Ergebnisse werden als "Algenreport" im Internet veröffentlicht. (Landesregierung Schleswig-Holstein, Umweltportal)
Auszug aus Kapitel 4 des World Ocean Review. Quellen der Verschmutzung, Schädigung der Lebensräume und die Bekämpfung der Verschmutzung sind die Themen.
Munition im Meer: Wie gefährlich sind diese Altlasten?
In Nord- und Ostsee liegen Unmengen an alter Munition. Dieses Weltkriegserbe gefährdet Umwelt, Menschen und Schifffahrt. In einem vom BMBF geförderten Projekt werden jetzt Lösungen zur automatisierten Suche und Bergung der Kampfmittel erarbeitet. Ein Meeresforschungsbericht vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Aktion ruft Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren dazu auf, sich mit dem Thema Plastikmüll in der Umwelt – insbesondere in und an Gewässern unterschiedlicher Art – auseinanderzusetzen. Die begleitenden Lehr- und Arbeitsmaterialien sowie das Aktionsheft führen durch die Aktion und sind kostenfrei bestellbar.
Die Vermüllung der Meere, Mikroplastik im Essen und in der Umwelt – Plastik als die große Umweltkatastrophe des 21. Jahrhunderts. Dabei ist eine Welt ohne Plastik kaum noch vorstellbar. Wie aber kann der Plastikverbrauch sinnvoll reduziert werden? Welche Alternativen gibt es? Das Medienpaket „Plastik“ im Medienportal der Siemens-Stiftung gibt einige Antworten auf diese Fragen.
Warum Plastik im Ozean so gefährlich ist.
Jede Minute gelangt auf der ganzen Welt Plastik in der Größe einer Müllwagenladung in die Ozeane. Die Weltmeere leiden zunehmend darunter – sie sind zur Mülldeponie geworden. Greenpeace informiert.
Neue Lernmaterialien des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und des OZEANEUM Stralsund zum Thema Plastikmüll im Meer in der "PlasticSchool".
Eine Sammlung zu Bildungsmaterialien zu Plastikmüll und Meer. Die Sammlung wird laufend erweitert, mit Such-Filter zum schnellen und gezielten Auffinden von Einträgen.
Aktion des NABU gegen die Verschmutzung der Meere mit Kunststoffabfällen. Unterthemen u.a. Plastik in Nord- und Ostsee, Müll über Bord sowie eine Broschüre zum Thema Müllkippe Meer als Download.
Geht es um das Thema Gewässerschutz, kommt vielen erst einmal Verschmutzung durch Plastik oder Öl in den Sinn. Die üblichen Schutzanstriche von Schiffen und Sportbooten werden dabei oft außer Acht gelassen. Ein Bericht über Alternativen zum handelsüblichen Schutzanstrich des Bugs vom technikjournal 2019.
Antifouling-Anstriche enthalten giftige Organo-Zinn-, Kupfer- und Organo-Stickstoff-Verbindungen, früher auch das inzwischen verbotene Tributylzinnhydrid (TBT). Informationen des BUND.
Um Bootsrümpfe vor Bewuchs mit Algen, Muscheln oder Seepocken zu schützen, werden meist biozidhaltige Antifouling-Produkte verwendet. Über diese wird vom Umwelt Bundesamt im Folgenden berichtet.