Die Einsatzmöglichkeiten für Plastik sind genau so groß, wie die Liste der Probleme und Risiken dieses Materials lang ist. Die vorliegende Broschüre soll helfen, Plastik mit Vorsicht zu begegnen und als Anregung dienen, so oft wie möglich zu nachhaltigen und sichereren Alternativen zu greifen. (BUND, 2015)
Gut zu wissen, mit welchem Kunststoff man es zu tun hat! Dazu kann man sich an den Recyclingcodes orientieren, mit denen Plastikprodukte häufig gekennzeichnet sind. Eine Übersicht des BUND.
Der BUND Einkaufsführer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) setzt sich für ein Verbot von Mikroplastik und anderen Kunststoffformen in Kosmetikartikeln ein.
Gemeinsam mit Fischern hat der NABU dem Müll im Meer den Kampf angesagt. Denn auch die deutschen Küstenfischer an Nord- und Ostsee finden in ihren Netzen immer mehr Abfall. Projektberichte beim NABU.
Und der Plastikmüll schwimmt mit. Die Forschung kann auf eine wachsende Datenbasis zur Belastung der Weltmeere mit Kunststoffen zurückgreifen. Doch das Vorkommen von Plastikmüll in und an Fließgewässern in Deutschland ist vielerorts noch unerforscht. Die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten“ für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren aus Großbritannien und Deutschland trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.
Die Aktion ruft Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren dazu auf, sich mit dem Thema Plastikmüll in der Umwelt – insbesondere in und an Gewässern unterschiedlicher Art – auseinanderzusetzen. Die begleitenden Lehr- und Arbeitsmaterialien sowie das Aktionsheft führen durch die Aktion und sind kostenfrei bestellbar.
Der „World Ocean Review" erschien 2010 das erste Mal. Ein umfassender Bericht zeigt den Zustand der Weltmeere und die Wirkungszusammenhänge zwischen dem Ozean und ökologischen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Bedingungen auf. WOR 1 beschäftigt sich mit der Verschmutzung der Meere. Alle Hefte stehen zum Download (Pdf) oder können bestellt werden.
Ein Meer von Kunststoffen. Was können wir gegen die Vermüllung der Ozeane tun? Ein ausführliches Dossier des UBA (Umweltbundesamtes) verweist auf Fakten und Vorschriften, Audios und Videos und zeigt Veröffentlichungen auf.
Die Zusammenstellung von Videos, Bildern und Artikeln deckt ein breites Spektrum zum Thema ab, gibt vielfältige Hintergrundinformationen. Auf das Wissenschaftsjahr 2016/17 „Meere und Ozeane“ und den Aspekt „Plastik im Meer“ wird mit einigen Artikeln gesondert verwiesen. (BR.de, Wissen)
Etwa 70 Prozent der Oberfläche der Erde sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere zehntausende Teile Plastikmüll. Ein ausführliches Themendossier des WWF informiert, bietet Handlungsstrategien an und erklärt in einem Grundschulvideo, wie das Plastik ins Meer gelangt.
Mehr als 10 Millionen Tonnen Abfälle gelangen jährlich in die Ozeane. Sie kosten Zehntausende Meerestiere das Leben. Der NABU engagiert sich für einen verbesserten und konsequenten Schutz der Meeresumwelt und eine nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen. Hier findet man ausführliche Informationen, weiterführende Links und Downloadangebote. (PDF)
Vermutlich haben die Menschen ihren Unrat immer schon gern in Flüsse und ins Meer gekippt. Doch während Organisches fix abgebaut ist, lebt unser moderner Müll weit länger und belastet das Meer. Ein Dossier bei Greenpeace. (2008 – 2016)
Schätzungen zufolge macht Plastik 60 bis 80 Prozent des Mülls im Meer aus. Die Gefahr: Mit Schadstoffen belastetes Mikroplastik wird von Meeresbewohnern verschluckt und landet in der Nahrungskette. Ein Einkaufsführer zeigt auf, wie wir Mikroplastik in Kosmetikartikeln erkennen und vermeiden können. (PDF, 2016)
EPEA entwickeln Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette. Als Forschungs- und Beratungsinstitut optimieren sie Qualität und Nutzwert von Dienstleistungen, Materialien und Produkten. Das Cradle to Cradle Prinzip wird erläutert, Fallstudien vorgestellt.
Viele Altkleider, die in Deutschland gesammelt werden, landen auf Märkten in Entwicklungsländern, zum Beispiel in Mosambik. Doch auch dort finden sie nicht immer Abnehmer. Nelly und Nelsa Guambe hat das auf eine Idee gebracht. Eine Reportage zum Download bei Deutschlandradio Kultur. (Pdf, 2014)